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Seit dem Schuljahr 2002/03 existiert an der Erich-Kästner-Schule eine Schülervertretung. Der Schülerrat setzt sich zusammen aus den 16 Klassensprechern der 3. und 4. Jahrgangsstufen. Jede Klasse ist von einem Mädchen und einem Jungen vertreten. Der Schülerrat trifft sich regelmäßig alle zwei Wochen montags nach dem Unterricht. Die Schülerratstreffen werden von der Beratungslehrerin geleitet. Außer den vierzehntägigen Treffen findet pro Halbjahr einmal eine mehrstündige Sitzung an einem Nachmittag im November und im März statt. Im Schuljahr 2002/03 entwickelte der Schülerrat eine Schulordnung, die nach Überarbeitung von Lehrern und Eltern seit dem Schuljahr 2003/04 gültig ist. Auch für die Gestaltung der Schulordnung, die in der Aula aushängt, waren die Schüler verantwortlich. Außerdem beschäftigte sich der Schülerrat in dem ersten Jahr seiner Gründung mit organisatorischen Aufgaben von Kassensprechern. Es wurden Umfragen in der Schülerschaft zu Projektwünschen durchgeführt, die dann von Vertretern des Schülerrates in der Gesamtkonferenz vorgestellt wurden. So konnten die Projekttage nach den Wünschen der Schüler gestaltet werden. Im Schuljahr 2003/04 organisierten die Klassensprecher zum ersten Mal die Türaufsichten während der Pausen und kümmerten sich um Müllbeseitigung auf dem Schulhof. In diesem Schuljahr lernten die Schüler auch erstmalig Techniken der Streitschlichtung kennen. Im darauf folgenden Schuljahr 2004/05 nahmen die Klassensprecher an einem Trainingsprogramm zur Streitschlichtung teil, das von der Beratungslehrerin zusammengestellt worden war. Außerdem waren die Klassensprecher in dem Schuljahr auch mit an der Schulhofgestaltung beteiligt und organisierten die Spielzugausleihe während der aktiven Pause. Im Schuljahr 2005/06 wählten die Klassensprecher erstmalig einen Schulsprecher. Schulsprecher und einige Klassensprecher der 4. Klassen fuhren im Februar 2006 zu einem Schülerratstreffen auf Landkreisebene im Kreishaus am Schölerberg. Hier konnten sich die Schüler über Projekte anderer Schulen informieren. Besonders interessant waren für die Kinder dis Verfahren zur Streitschlichtung, die von Vertretern einer Realschule vorgestellt wurden, da sie selbst als Streitschlichter in diesem Jahr ausgebildet wurden. Da im Frühjahr 2006 eine Schülerbefragung aller Dritt- und Viertklässler stattfinden sollte, wurden die Klassensprecher an der Erstellung der Fragebögen beteiligt. Auch im Schuljahr 2006/07 stand die Ausbildung zum Streitschlichter im Vordergrund. Das Trainingsprogramm wird von der Beratungslehrerin ständig aktualisiert. In den regelmäßigen Sitzungen sowie an den zwei zusätzlichen Nachmittagsterminen erlernen die Schüler in Rollenspielen und Partnerübungen Gesprächstechniken und Formen der Streitschlichtung. Nach den Halbjahreszeugnissen sind einige der Klassensprechen dann so sicher, dass sie sich in den Pausen als Streitschlichter zur Verfügung stellen. Für ihre Mitschüler sind sie an ihren orangefarbigen Kappen erkennbar. Einzelne Streitschlichter können auch ganze Klassen, in denen es häufiger Auseinandersetzungen gibt, betreuen. Die Klassensprecher haben es sich außerdem zur Aufgabe gemacht, die Türaufsichten in den Pausen zu organisieren, Vorschläge für Projekttage zusammen zu tragen, Anschaffungswünsche der Schülerschaft für neue Spielgeräte vorzutragen, Fragebögen zu bearbeiten oder Themen wie Mobbing, Verbesserung des Schulklimas u.Ä. zu besprechen. Im Schuljahr 2007/08 ist der Schülerrat besonders aktiv in der Spielzeugausleihe in den Pausen. Sie Klassensprecher organisieren selbstständig die Besetzung der Ausleihe. Auch während des Weihnachtsbasars der Ende November 2007 zu Gunsten unserer Partnerschule in Laos vom Schulelternrat organisiert wurde, waren die Klassensprecher im Einsatz und halfen mit bei der Gestaltung der Aula und beim Verkauf. Die Mitglieder des Schülerrats tragen durch ihr Engagement wesentlich zu Verbesserung des Schulklimas bei. |